Die Wiesent

Die Wiesent Reportage,Bericht.

Ein Bach mit vielen Namen von der Quelle bis zur Mündung in die Donau.

Filzmoosbach, Neumühlbach, Arracher Bach, Höllbach, Wiesent, Abfluss über die  Gmünder Au in die Donau.

In der Nähe von Wiesenfelden genauer bei Heilbrunn etwa 670 m ü.NN hat die Schneeschmelze begonnen. Die Wiesen und Felder sind von der Nässe gut gesättigt. Überall Wasserpfützen und kleine Rinnsale die sich Talwärts bewegen.

20150302-IMG_9032aHochebene

Bergab geht es zu einer Stelle wo aus einem Rohr üppig Wasser fließt.

Filzmoosbach bei Heilbrunn etwa 639 m ü. NN

20150302-IMG_9036a_Quelle_hdr

Das muss die Quelle sein wo der Filzmoosbach das erste Mal ans Tageslicht kommt und sofort den Menschen dienlich ist.

Bereits hier kann aus der Quelle Wasser für die Landwirtschaft entnommen werden.

Nur weniger Meter weiter Talwärts füllt ein weiteres Bächlein den Filzmoosbach.

20150302-IMG_9038a_erster nebenbach

Wieder nur einige wenige Meter weiter fliest der Bach durch Rohre geleitet unter der Straße durch und füllt direkt danach seinen ersten Fischweiher.

20150302-IMG_9041_erste Staustufe nach 100 metern

Danach verschwindet der Filzmossbach Talwärts im Wald.

Jedes Mal wenn der Bach wieder auftaucht säumen etliche Fischteiche seinen Weg die er alle zu füllen hat.

20150302-IMG_9019Vilsmoosbach bei

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Die Wiesen sind gut mit Wasser gesättigt und überall laufen kleine Rinnsale in den Bach.

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Etwa 75 Höhenmeter später hat sich der Filzmoosbach mit unzähligen anderen Rinnsalen vereint und fliest auf den Neuweiher zu.

Sein Mündungsdelta ist beeindruckend.

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Ganz zum Schluss ist gar kein Bachlauf mehr zu erkennen.

In einen Riesigen Tal aus Gras und Matsch einen Moor ähnelnd speist er den Landschaftlich herrlich gelegenen Neuweiher mit frischen Wasser.

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Das war es jetzt auch schon mit dem Filzmoosbach. Der Bach hat seine Pflicht getan und füllt mit anderen Bächen den Neuweiher.

Neuweiher:

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Im Sommer ist er ein begehrter Bade Weiher.

Rundum sind Wanderwege angelegt. Und im Winter kann rund um den Weiher auf gespurten Loipen Langlauf betrieben werden.

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Der Auslauf vom Neuweiher.

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Ein neuer Bach fließt jetzt Richtung Hammerweiher.

Der Neumühlbach:

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Die Hammermühle ist schon lange nicht mehr in Betrieb.  Der aus Natursteinen gebaute Wasserkanal zur ehemaligen Mühle leckt aus allen Ritzen.

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Der neue Bach heißt jetzt Neumühlbach und mündet bereits wenige hundert Meter später in den Großen Hammerweiher.

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Unter der Straße läuft der neue Bach

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der jetzt den Namen Arracher Bach hat. Sein erstes Ziel eine verfallene Mühlanlage. Hier verschenkt er gleich am Anfang großzügig einige Höhenmeter.

Der Arracher Bach .

20150303-IMG_9116_Höllbach1

Auch hier wurde der Bach in früheren Zeiten zu einer Wasser Mühle umgeleitet.

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Der Bach durchläuft die Ortschaft Arrach die ihm den Namen gab.

20150302-IMG_8999Bachstraße_Rettenbach

Durch die Schneeschmelze ist der Bach hier leicht über die Ufer getreten.

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Der Arracher Bach verschwindet wieder im Wald.

20150302-IMG_9007Rettenb_a

Auf den Weg nach Rettenbach versucht ihn ein Biber am Weiterlauf zu hindern.

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Kurz vor Rettenbach mündet der Arracher Bach in den Rettenbacher Stausee.

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IMG_9146Rettenbach Stausee

Jetzt kommen wir zum Berühmtesten Bach auf unserer Reise.

Das Wasser das den Rettenbacher Stausee verlässt heißt Höllbach.

Gemächlich schlängelt sich der Höllbach durch Rettenbach. Und verschönert dadurch das Dorfbild.

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Beim Stausee im Postfelden wird der Höllbach noch mal durch Röhren gepresst bevor er gemütlich seinen Weg zur Hölle fortsetzt.

Stausee bei Postfelden

20150304-IMG_9168 Stausee bei Postfelden

20150304-IMG_9173 Stausee postfelden der geteilte Bach

20150304-IMG_9174 Stausee Postfelden ablauf

Um den Rundwanderweg Natur Paradies Hölle sind genügend Parkmöglichkeiten.

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Überall sind Hinweise auf die Hölle zu finden.

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In Dosmühle bei Brennberg  kommt der Höllbach wieder zum Vorschein und fließt immer noch durch reizvolle Landschaft, jetzt wieder etwas gemütlicher dahin.

20150304-IMG_9186 Dosmühle die Hölle hinter sich gelassen

Blick von der Brücke bei Fahnmühle auf den Höllbach.

20150304-IMG_9193 Fahnmühle20150304-IMG_9189 Fahnmühle Richtung Wiesent

Tiefer im Wald wird es immer wieder Malerisch.

20150304-IMG_9195 nach Fahnmühle im wald

Das sind die letzten Meter des Höllbaches.

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Beim Kraftwerk Heilsberg verbindet er sich mit den Rupertsbühler Bach und heißt von da an Wiesent, wie die gleichnamige Gemeinde auf die der Bach jetzt zufließt.

Kraftwerk Heilsberg:

20150304-IMG_9212 Kraftwerk Heilsberg

20150304-IMG_9221 Ruppertsbühler Bach

Spätestens ab hier, siehe Foto oben, müssen die Geologischen Geschichtsbücher neu geschrieben werden. Der Bach, der hier in den Höllbach mündet, heißt  Rupertsbühler Bach und von dort an, heißt der Bach Wiesent.

Die ersten Meter der Wiesent.

Wieder einmal war der Bach den Menschen dienlich. Hier zur Stromerzeugung.

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Am Ufer der Wiesent. Einsiedelei bei Wiesent.

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Ehemalige Waffenschmiede.

20150304-IMG_9207 Waffenschmiede bei Wiesent

Die Wiesent in Wiesent, wieder einmal vorbei an einer verfallenen Wassermühle.

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IMG_0091klein

Wiesent mit gleichnamigen Bach und Blick auf das Schloss und den Hudetz Turm.

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Hier fließt noch der Perlbach aus Wörth an der Donau hinzu.

20150305-IMG_9254Wiesent und Perlbach

Langsam aber Wildromantisch geht es der Mündung in einen Altarm der Donau entgegen.

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20150305-IMG_9261die letzten meter der Wiesent

Hier mündet die Wiesent in einen Seitenarm der Donau ins Naturschutzgebiet mit den Namen Gmünder Au.

20150305-IMG_9267Einmündung Wiesent Donaualtwasser

Gmünder Au.

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Kurz vor der Mündung in die Gmünder Au. Im Vordergrund die Wiesent.

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Naturparadies Gmünder Au.

 

 

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Einige hundert Meter weiter verbindet sich der Altarm der Donau mit der Donau. 320 m ü. NN

Und hier soll auch Schluss sein mit der Berichterstattung eines Baches.

Nur einer von vielen Bächen die die Donau füllen aber bestimmt auch einer der schönsten.

Später mehr von helfeipics

Helmut aus Wiesent bei Regensburg.

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10 Kommentare zu „Die Wiesent“

  1. Das ist eine wunderschöne Gegend, zu den Motiven einfach sehr gut gelungen. Sehr viel grün zu sehen, die Natur schein hier erhalten was in anderen Gegenden nicht der Fall ist.

    Lg, Andrea

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