31. Arber-Rad Marathon 2015

31. Arber-Rad Marathon 2015

Regensburg, Wiesent 28.07.2015 Reportage, Bericht. Am 26.07.2015 war es endlich wieder soweit. Der 31. Arber-Rad Marathon wurde in Regensburg am Dultplatz gestartet. Über 6600 Teilnehmer hatten sich angemeldet. Vier Strecken für Rennradfahrer und drei für Mountainbiker standen zur Auswahl. Als Hügelig mit vielen kurzen Anstiegen durch landschaftlich reizvolle Gegend wurde die Strecke vom Veranstalter (http://www.veloclub-ratisbona.de/) beschrieben. Tour A (Rennrad) führte tatsächlich über 250 km und 3300 Höhenmeter zum Arber und wieder zurück. Ich entschied mich meinem Alter gerecht und meinem Trainingszustand entsprechend für Tour D immerhin 100 km und 800 Höhenmeter auf dem Rennrad sollten auch für mich zu bewältigen sein. Am frühen Morgen des Start-Tages war es mit Parkplätzen rund um den Dultplatz sehr schlecht bestellt. Mit langer Suche eines Parkplatzes in der Nähe beschäftigte ich mich erst gar nicht. Richtung Lappersdorf fuhr ich solange bis ein freier Parkplatz in Sicht kam. Mit dem Rennrad zurück zum Start am Dultplatz in Regensburg waren es zwar einige Kilometer aber mit dem Rennrad schnell zu bewältigen. Um acht Uhr morgens holte ich meine Startnummern und befestigte nervös und voller Vorfreude eine Nummer vorne am Rennrad. Von einer freundlichen Kollegin ließ ich mir die große Startnummer mit Sicherheitsnadel hinten am Trikot befestigen. IMG_4340a Punkt acht Uhr dreißig erfolgte der Massenstart. Richtig groß war unsere Gruppe nicht. Die etwa 6600 Starter verteilten sich in vier Rennrad, drei Mountainbike und eine Familienrunde. Jeweils zu unterschiedlichen Zeiten gestartet verteilten sich die Biker auf den Strecken. Bis zum ersten leichten Anstieg von Unterlichtenwald bis Oberlichtenwald war unsere Gruppe dicht beisammen. Zuschauer am Wegesrand feierten uns mit Trommelschlägen und Applaus an. Nach Lichtenwald ging es in einer langen sanften Abfahrt hinunter nach Forstmühle, wo ein weiterer diesmal etwas steilerer Anstieg auf uns wartete. Hier zog sich unsere kleine Gruppe nochmals weit auseinander. IMG_4344Forstmühla Die Spreu trennte sich vom Weizen. Es hatte den Anschein als ob ich zum Spreu gehören sollte. IMG_4344Forstmühl Dicht vor mir noch ein paar vereinzelte Kollegen. Hinter mir Gähnende Leere oder einige Spätstarter die aber locker an mir vorbei zogen. Bereits in Brennberg, wo mein Fanclub auf mich wartete war ich fast alleine auf der Strecke. IMG_4346fanclub Auf den Weg nach Falkenstein gähnende Leere vor und hinter mir. IMG_4349alleina Die Landschaft war Herrlich und die Strecke ging vorwiegend Bergauf. IMG_4348allein Hinter Falkenstein und etwa 20 Kilometer vor Saulburg war noch eine von der Tourleitung organisierte Getränke Ausgabe. Tatsächlich waren da einige meiner mit mir gestarteten Kollegen anwesend. Die Stimmung war ausgelassen. Es gab Kekse, Saft und Wasser. Ich packte mir noch eine Banane ins Trikot und machte mich schnell wieder auf die Strecke. Jetzt hatte ich wieder Radler vor und hinter mir. Einer Gruppe anschließen konnte ich mich dennoch nicht. Entweder waren die kleinen Gruppen bergauf zu schnell oder Bergab zu langsam. So zog ich dahin, immer den Wind Ausgesetzt und merkte langsam Müdigkeit in meinen Beinen. Um meine schlechte Platzierung zu verbessern und auch im Wettkampf-Fieber fuhr ich manchen Streckenabschnitte doch schneller als ich eigentlich sollte. Einige Kilometer später, mitten im Wald kam ein Hinweisschild: Gefährliches Gefälle. Radfahrer langsam fahren. Daneben ein Verkehrszeichen mit 15 Prozent Gefälle. Das gefiel mir. Mit Höchstgeschwindigkeiten um die 70 km/h ließ ich mich Talwärts rollen. Mitten in der tollen Abfahrt musste ich das erste Mal an diesen Tag meine Bremsen betätigen um nicht am Verpflegungs- und Kontrollpunkt Saulburg vorbei zu rauschen. IMG_4356saulburga Ich gönnte mir eine Pause und stärkte mich mit frischen Saft-Schorlen und Wurstbroten. An diesem Verpflegungs Punkt liefen alle an diesen Tag gestarteten Rennrad-strecken zusammen. Trotz der Menge an Hungrigen und durstigen Bikern gab es kein Gedränge und alles war gut durchorganisiert. Großes Lob an dieser Stelle an den Veranstalter. Veloclub Ratisbona e.V. IMG_4350Saulburg Frisch gestärkt und erholt ging es auf die letzten 30 Kilometer ohne nennenswerte Steigungen. Ein lockeres nach Hause rollen begann. Ich hatte mir Musik auf die Ohren gesteckt und radelte locker vor mich hin. Alle Gruppen die mich überholten waren viel zu schnell als das ich mich da hätte anschließen können. Versuche langsamer zu fahren und auf eine Gruppe zu warten mit der ich im Windschatten nach Hause fahren könnte scheiterten. IMG_4361Zielgerade Von hinten kamen nur schnelle Gruppen die an mir vorbeirauschten. So fuhr ich mein Tempo und zog hin und wieder bei der ein oder anderen schnellen Gruppe einige Kilometer mit. Musste aber immer wieder abreißen lassen. Kurz vor und in Regensburg wurde sehr genau auf die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung geachtet. Radwege wurden benutzt. IMG_4363ampelstopp Nach 4 Stunden, 33 Minuten und 44 Sekunden erreichte ich das Ziel am Regensburger Dultplatz. 90,99 km  und 749 Höhenmeter zeigte mein Tacho an. Ein Schnitt von 19,9 km/h. Bedingt durch eine Baustelle musste eine Umleitung gefahren werden und verkürzte so die ursprüngliche Strecke. Folgende Diagramme wurde von meiner kostenlosen Handy App CycleDroid-Fahrradcomputer aufgezeichnet. Auf das Bild klicken zum vergrößern. 11806653_879501428751668_2122556420_o 11780253_879501462084998_553289174_o 11778937_879501452084999_1816656291_o Zur Belohnung für meine Leistungen gab es von der Tour Leitung ein sehr schönes Fahrrad Trikot, Zwei Getränke und eine Essensmarke. Resümee: Es machte riesigen Spaß an diesen großen Fahrrad Event teilnehmen zu dürfen. Für ein Startgeld von nur 29,00 Euro in der Online Voranmeldung war es ein wirkliches Schnäppchen für die Leistungen die geboten wurden. Das nächste Mal werde ich mich Konditionell besser vorbereiten und die 125 Km und 1100 Höhenmeter wählen. Die Teilnehmer in der 100 km Gruppe waren zu wenig. Das lange alleine fahren bei einen solchen Event hat genervt. Lobend zu erwähnen sind noch die Fotografen von marathon-photos.com die hervorragende Bilder geschossen haben. Folgende Bilder und das Startbild (Beitragsbild) sind von marathon-photos.com 20x30-ARCF2386a 20x30-ARCL1057a

Auf der Fahrt durch Wiesent und durch Wörth an der Donau mit Schloss im Hintergrund. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei. Später mehr von helfeipics Helmut aus Wiesent bei Regensburg.

Advertisements

Ein Gedanke zu „31. Arber-Rad Marathon 2015“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s