Donaudurchbruch bei Weltenburg mit dem Kajak

Donaudurchbruch bei Weltenburg mit dem Kajak

Weltenburg, Sonntag 02.08.2015 Bericht, Dokumentation.

Am Sonntag den 02.08.2015 war es endlich soweit.

Aus langer Hand geplant sollte das Abenteuer Donaudurchbruch starten.

Es sollte mindestens einmal übernachtet werden und so lange dauern wie es Spaß machte.

Mit einem 2-Sitzer Kajak aus Gfk auf dem Autodach machten wir uns auf den Weg nach Weltenburg.

Ab Kelheim wird der Ausflugsort und das Kloster Weltenburg sehr gut beschildert.

Ein Ort der Ruhe und Erholung sollte es sein.

Etwas oberhalb des Donau Durchbruches in einer Donau Schlinge befindet sich das Benediktiner Kloster wo seit 1050 Bier gebraut wird.

Am frühen Nachmittag setzten wir das Kajak oberhalb des Klosters in das Strömungsreiche Wasser.

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Der Fährmann hatte an diesen Tag ordentlich zu tun.

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Stausacker.

Zelt, Schlafsack, Schlafrolle, in Müllsäcke verpackt sollten vor Feuchtigkeit schützen. Wasserdichter Fotokoffer, Segel, etwas Proviant. Handys, Ersatz Akkus, Datenkabel und Ladekabeln, Ersatz Akkus für die Kamera und Ladegerät in wasserdichten Säcken sicher verpackt.

Platz hatte ich im 2-Sitzer für die Ausrüstung genügend.

Meine Lebensgefährtin konnte leider nicht mit. Am nächsten Tag sollte sie mich wieder abholen.

Ich nahm vorsichtig Platz auf den hinteren Sitz und stieß mich vom Ufer ab. Sofort wurde ich in der starken Strömung Stromabwärts getrieben.

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Lebensgefahr: Das ging ja schon mal gut los.

Ich begann zu Fotografieren.

Als erstes entschied ich mich für ein Ultra Weitwinkel Canon 10-18mm

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Dieser Gewässer abschnitt war an diesem Sonntag besonders gut besucht.

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Das Barocke Benediktiner Kloster in Weltenburg.

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In rasender Fahrt ging es durch den Donaudurchbruch

Zwischendurch wurde immer wieder einmal angehalten um zu Fotografieren.

Kies bänke links und rechts eigneten sich dafür hervorragend.

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Wanderer, Kletterer und Wassersportler kamen hier auf ihre Kosten.

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An der langen Wand sind im Abstand von etwa 1 Meter Eisenringe in die Wand eingeschlagen. Die Flößer und Schiffer handelten sich damals so mit langen Stangen von Ring zu Ring und zogen so Ihr Gefährt gegen die Strömung Stromaufwärts.

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Die lange Wand.

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Der Heilige Nepomuk: Schutzpatron der Schiffer und Flößer hatte heute Besuch von Badegästen.

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Ab Kilometer 2414 bis zur Mündung war ich wieder ganz alleine auf der Donau.

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Die meisten Bootsfahrer hatten ihre Boote in Kelheim aus dem Wasser genommen.

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Einige Wildgänse begleiteten mich.

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Am Ende von Kelheim besuche ich noch einen Biergarten, der direkt am Wasser lag und sogar einen eigenen Anlegesteg hat.

Gestärkt machte ich mich weiter auf die Fahrt Stromabwärts. Immer noch bei guter Strömung die mich rasch voran brachte.

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Bis Kapfelberg paddelte ich noch. Immer auf der Suche nach einer guten Übernachtungsmöglichkeit.

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Das Zelt war rasch aufgebaut.

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Der Untergrund wurde im Verlauf der Nacht immer unangenehmer.

Auf der anderen Uferseite schlug die Kirchturmuhr alle 15 Minuten. Je später es wurde und je mehr ich einzuschlafen versuchte desto lauter kamen mir die  Glockenschläge vor.

Der Untergrund wurde im Verlauf der Nacht immer unangenehmer.  Was bestimmt auch daran lag das ein spitzer Zweig  mir einen langen Riss in die Luftmatratze schlitzte und sie so ihre Dämmung etwas verlor.

06:45 Uhr drei laute Glockenschläge. Ich wollte die Nacht beenden. Langsam Frühstücken und weiter Paddeln.

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Draußen war es unangenehm kühl und feucht.

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Ich kroch zurück ins Zelt und döste weiter vor mich hin.

Etliche Glockenschläge später hatte die Morgensonne das Gras wieder getrocknet und der Nebel hatte sich verzogen. Nach dem Frühstück machte ich mich Abenteuer lustig auf zu neuen Taten.

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Langsam trieb mich die Strömung unterstützt von einige Paddel Schlägen Stromabwärts. Die Glockenschläge wurden wieder leiser. Diese Nacht habe ich tatsächlich nie auf die Uhr sehen müssen.

Allmählich näherte sich die Schleuse in Poikam.

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Praktischer weise wurde hier eine Bootsschleuse eingebaut. Sieht zwar Abenteuerlich aus. Mit den Kajak geht es aber wirklich nur im Schneckentempo talwärts.

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Die eingebauten Besen bremsen das Boot enorm ab.

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Vor mir Bad Abbach

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Das Fotografieren von Fischreihern verkürzte  die Zeit.

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Hinter Bad Abbach bemerkte ich etwas Wind in meinen Rücken. Ich setzte das Segel.

Der wenige Wind reicht gerade aus um etwas Fahrt durchs Wasser zu machen. Das Boot ließ sich einwandfrei lenken. Paradiesisch. Nebenbei etwas Fotografieren.

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Untere Voll Zeug ging es Stromabwärts.

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Kurz vor Matting machte die Donau eine große Schleife und der Wind wehte mir wieder ins Gesicht.

Kurze Pause in Matting um etwas die Füße zu vertreten.

Danach ging es weiter nach Unterirading bei Regensburg Pentling.

In der Gaststätte Walba machte ich am frühen Nachmittag im Biergarten erst mal Rast.

Zwei Weizen und ein großes Schnitzel mit Pommes zeigten ihre Wirkung. Ich ging zurück zum Kajak und legte mich am Ufer auf meine demolierte Luftmatratze. Unter dem Schatten eines großen Laubbaumes und schlief ein.

Mein Schlaf konnte nicht zu lange gedauert haben. Als ich wieder erwachte dachte ich das jetzt der geeignete Zeitpunkt wäre um mein kleines Abenteuer zu beenden.

Ich telefonierte mit meiner Lebensgefährtin und vereinbarte dass sie mich doch bitte abholen sollte.

Im Biergarten wartete ich darauf abgeholt zu werden.

So eine Seefahrt macht durstig.

Später mehr von helfeipics

Helmut aus Wiesent bei Regensburg.

Besucht bitte auch:

Probefahrt mit Kajak oder

Restaurierung eines GFK Kajak´s

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11 Kommentare zu „Donaudurchbruch bei Weltenburg mit dem Kajak“

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